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Das Duo


Munis und Tunis
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Dieses Thema hat 9 Antworten
und wurde 397 mal aufgerufen
 Themen zum nachdenken
Tunis Offline

Admin


Beiträge: 6.530

13.04.2006 16:12
Zum nachdenken antworten
Der Blumentopf und das Bier

Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden im Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier".

Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr grossen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen.

Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es.
Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen.

Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.
Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum.

Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig "ja".
Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

"Nun", sagte der Professor, als das Lachen langsam nachliess, "Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre."

"Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten.

Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben", fuhr der Professor fort, "hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden.

Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen."

"Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind.
Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."
Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll.
Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen.
Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen."
__________________________
My Path is the right Path.

Tunis Offline

Admin


Beiträge: 6.530

13.04.2006 16:14
#2 Tagebuch eines ungeborenen Kindes antworten

1.5. Aus Liebe haben mich meine Eltern ins Leben gerufen.

15.5. Meine ersten Adern entstehen und mein Körper formt sich schnell.

19.5. Ich habe schon einen Mund.

21.5. Mein Herz fängt an zu schlagen. Wer will bezweifeln, dass ich lebe!!

22.5. Ich weis gar nicht, weshalb sich meine Eltern Sorgen machen.

28.5. Meine Arme und Beine beginnen zu wachsen. Ich recke und strecke mich.

8.6. Aus meinen Händen sprießen kleine Finger. Das ist schön!!
Bald werde ich greifen können.

15.6. Erst heute hat meine Mutter erfahren, dass ich bei ihr bin!!

24.6. Meine sämtlichen Organe sind vorgebildet.
Ich kann bereits Schmerzen empfinden.

6.7. Ich bekomme Haare und Augenbrauen. Das schmückt mich!!

8.7. Meine Augen sind schon lange fertig, aber die Lieder sind noch geschlossen.
Aber bald kann ich alles sehen, die ganze schöne Welt und meine liebe Mutter!!

19.7. Mein Herz schlägt wundervoll und alles kann sich bewegen.
Ich fühle mich so geborgen und glücklich!!

20.7. Heute hat mich meine Mutter umgebracht!!

__________________________
My Path is the right Path.

Tunis Offline

Admin


Beiträge: 6.530

16.07.2006 20:13
#3 Eine wunderschöne Geschichte antworten

Eines Tages, ich war gerade das erste Jahr auf der High School, sah ich
ein Kind aus meiner Klasse nach Hause gehen. Sein Name war Kyle. Es
sah so
aus, als würde er alle seine Bücher mit sich tragen.

Ich dachte mir: "Warum bringt wohl jemand seine ganzen Bücher an einem
Freitag nach Hause? Das muss ja ein richtiger Dummkopf sein." Mein
Wochenende hatte ich schon verplant (Partys und ein Fußballspiel mit
meinen Freunden morgen Nachmittag), also zuckte ich mit den Schultern und
ging weiter. Als ich weiter ging, sah ich eine Gruppe Kinder in seine
Richtung laufen. Sie rempelten ihn an, schlugen ihm seine Bücher aus den
Armen und schubsten ihn, sodass er in den Schmutz fiel. Seine Brille flog
durch die Luft, und ich beobachtete, wie sie etwa drei Meter neben ihn im
Gras landete. Er schaute auf und ich sah diese schreckliche
Traurigkeit in
seinen Augen. Mein Herz wurde weich. Ich ging zu ihm rüber, er kroch am
Boden umher und suchte seine Brille, und ich sah Tränen in seinen Augen.
Als ich ihm seine Brille gab, sagte ich: "Diese Typen sind Blödmänner. Er
schaute zu mir auf und sagte: "Danke!" Ein großes Lächeln zierte sein
Gesicht. Es war eines jener Lächeln die wirkliche Dankbarkeit
zeigten. Ich
half ihm seine Bücher aufzuheben und fragte ihn wo er wohnt.
Es stellte sich heraus, dass er in meiner Nähe wohnt, also fragte ich
ihn,
warum ich ihn vorher nie gesehen habe. Er erzählte mir, dass er zuvor auf
eine Privatschule ging. Ich hatte mich nie mit einem Privat-Schul-Kind
abgegeben. Den ganzen Nachhauseweg unterhielten wir uns; und ich trug seine
Bücher.Er war eigentlich ein richtig cooler Kerl. Ich fragte ihn, ob er
Lust hätte mit mir und meinen Freunden am Samstag Fußball zu spielen. Er
sagte zu. Wir verbrachten das ganze Wochenende zusammen, und je mehr ich
Kyle kennen lernte, desto mehr mochte ich ihn. Und meine Freunde dachten
genauso über ihn. Es begann der Montag Morgen, und auch Kyle mit dem
riesigen Bücherstapel war wieder da.

Ich stoppte ihn und sagte: "Oh Mann, mit diesen ganzen Büchern wirst du
eines Tages noch mal richtige Muskeln bekommen". Er lachte und gab mir
einen Teil der Bücher. Während der nächsten vier Jahre wurden Kyle
und ich
richtig gute Freunde. Als wir älter wurden, dachten wir übers College
nach. Kyle Entschied sich für Georgetown, und ich mich für Duke. Ich
wusste, dass wir immer Freunde sein werden, und diese Kilometer zwischen
uns niemals ein Problem darstellen würden. Er wollte Arzt werden und ich
hatte vor eine Fußballer-Karriere zu machen. Kyle war Abschiedsredner
unserer Klasse. Ich neckte ihn die ganze Zeit, indem ich sagte, er
sei ein
Dummkopf. Er musste eine Rede für den Schulabschluss vorbereiten. Ich war
so froh, dass ich nicht derjenige war, der sprechen musste. Am
Abschlusstag sah ich Kyle. Er sah großartig aus.

Er war einer von denen, die während der High School zu sich selber finden
und ihren eigenen Stil entwickeln. Er hatte mehr Verabredungen als
ich und
alle Mädchen mochten ihn. Manchmal war ich richtig neidisch auf ihn.
Heute
war einer dieser Tage. Ich konnte sehen, dass er wegen seiner Rede sehr
nervös war. Ich gab ihm einen Klaps auf den Hintern und sagte: "Hey,
großer Junge, du wirst großartig sein!" Er sah mich mit einem jener
Blicke
(die wirklich
dankbaren) an und lächelte. "Danke," sagte er. Als er seine Rede begann,
räusperte er sich kurz, und fing an. "Der Abschluss ist eine Zeit, um
denen zu danken, die dir halfen, diese schweren Jahre zu überstehen.
Deinen Eltern, Deinen Lehrern, Deinen Geschwistern, vielleicht einem
Trainer... aber am meisten Deinen Freunden. Ich sage euch, das beste
Geschenk, dass ihr jemandem geben könnt, ist eure Freundschaft. Lasst
mich
euch eine Geschichte erzählen". Ich schaute meinen Freund etwas ungläubig
an, als er von dem Tag erzählte, an dem wir uns das erste mal trafen. Er
hatte geplant, sich an diesem Wochenende umzubringen. Er erzählte weiter,
dass er seinen Schrank in der Schule ausgeräumt hat, sodass seine Mutter
es später nicht tun müsste, und trug sein Zeug nach Hause. Er schaute
mich
an und lächelte.

"Gott sei Dank, ich wurde gerettet. Mein Freund hat mich von dieser
unsäglichen Sache bewahrt." Ich konnte spüren, wie die Masse den Atem
anhielt als dieser gutaussehende, beliebte Junge uns von seinem
schwächsten Augenblick im Leben erzählte.. Ich bemerkte wie seine Mutter
und sein Vater lächelnd zu mir herüber sahen, genau dasselbe, dankbare
Lächeln. Niemalszuvor spürte ich solch eine tiefe Verbundenheit.

Unterschätze niemals die Macht Deines Handelns. Durch eine kleine Geste
kannst du das Leben einer Person ändern. Zum Guten oder zum Bösen. Die
Schöpfung setzt uns alle ins Leben des anderen, um uns gegenseitig zu
beeinflussen, auf jede Art und Weise. Sieh' das Gute in anderen. Jetzt
stehen Dir zwei Möglichkeiten zur Auswahl. Du kannst diese Geschichte an
all Deine Freunde weiterleiten, oder sie löschen, und so tun, als würde
sie Dir nicht zu Herzen gehen. Wie Du siehst, ich habe Möglichkeit 1
gewählt.

Tin Offline

Partyfotografin


Beiträge: 442

07.08.2006 22:30
#4 Keine schöne Geschichte antworten
Verängstigt, voller Scharm und Angst sitz ich in der Ecke, mache mich
ganz klein, mich darf doch keiner sehen.

Drücke die hand von meinem Zwillingsbruder ganz doll, zu doll, es tut
ihm sicher weh. Doch er sagt nichts, lässt mich nicht los, lässt mich
nicht allein. Er will mich beschützen, doch kann er es nicht, ist doch
noch viel zu klein grad erst vier und doch schon so ernst, so
schweigsam, so traurig. Er kann nix machen, genauso wenig wie ich. Ich muss
weinen, er sieht mich an ,"nicht weinen"! sagt er und doch laufen ihm selbst
die Tränen übers Gesicht. Kann nix machen, hilflos, machtlos, zu klein!

Die Tür geht auf, er ist da, Papi ist zu Hause.

Hab Angst! Drücke die hand fester zu, darf das nicht zu doll, es tut
ihm doch weh, lasse etwas locker.

Bitte nicht, bitte, bitte nicht, geht es mir immer wieder durch den
Kopf. Doch es ist sinnlos, es wird passieren, wieder passieren, so wie
jeden Tag.

Er ist da. Gleich kommt er! BITTE NICHT!!!

Doch er kommt. „Hier seid ihr ja!" er lächelt, ich habe Angst! „Komm
mein Engelchen, komm zu Papi!" Hab solche Angst!

Er hebt mich hoch, hebt mich einfach hoch, will das doch nicht.

Lasse meinen Bruder nicht los, klammere mich an ihm fest. Bitte nicht
loslassen, lass mich nicht allein.

Er kann sie lesen, meine Gedanken, ich weiß es genau und er lässt
nicht los, seine kleine Hand umklammert meine ganz fest. Nicht loslassen!
Doch Papa ist stärker. Er zerschlägt unsere Hände, ich will sie wieder
greifen, lass mich nicht allein, bitte!

Ich weine, schreie, will nicht! Er weint auch, guckt mir nach, uns
nach, Papa und mir. Er zittert, er weint, er schreit meinen Namen. Schreit
Papa an! Was sagt er? Ich verstehe es nicht, ich höre seine Worte
nicht, er bewegt doch seine Lippen, warum höre ich seine Worte nicht??? Was
sagt er, will wissen was er sagt!

Sehe ihn nicht mehr, die Tür geht zu, hinter mir, mir, hinter uns.
Bin ja auf Papas Arm.

Wir gehen ins Schlafzimmer, will nicht! BITTE! Hab Angst, er lächelt.
Freut sich, es macht ihm Spaß.

„Nicht weinen, Engel" sagt er „Bin doch jetzt bei dir, bin doch lieb
zu dir, sei du doch auch lieb zu mir!"

Kann nichts machen, kann mich nicht wehren.

Er streichelt mich, will das nicht, nicht an diesen Stellen, warum
streichelt er mich da?

„Nein!" flüstere ich immer wieder.

Kann nix machen, bin doch so klein, zu klein. Muss lieb sein, sein
Engel sein, hab ihn doch lieb, ist doch mein Papi!

Er küsst mich, überall, will das nicht, nicht an diesen Stellen.
Weine, sie tun weh, die Tränen sie brennen wie Feuer. Warum da? Warum an
diesen Stellen? Muss ihn auch küssen, warum? Will das nicht! Muss ihn
küssen, überall!

„Komm sei mein Engelchen, sei lieb zu Papi!" Will lieb sein, will sein
Engel sein, hab ihn doch lieb, er hat mich doch auch lieb, oder!?! Ja
ist doch mein Papa.

Jetzt legt er sich auf mich, er ist schwer, so schwer. Er wiegt so
viel, kriege keine Luft.

Gleich passiert es wieder, gleich tut es weh, nein, will das nicht. Es
tut so weh.

Es macht ihm Spaß, er mag es, es gefällt ihm. Er küsst mich, immer
wieder. Auf und ab,

Wie bei „Hoppe-Hoppe Reiter".Ich mochte dieses Spiel, früher, als er
das noch nicht machte, ja da mochte ich es, jetzt nicht mehr, jetzt
hasse ich dieses Spiel, mag es nicht mehr spielen auch nicht im
Kindergarten:

Er macht komische Geräusche, es tut so weh. Es wird immer doller,
immer schneller. Bald ist es vorbei.

Wo ist Danny? Will zu meinem Bruder. „DANNY!" schreie ich in Gedanken,
er hört es, ich weiß es genau, kann seine Gedanken lesen.

Was ist nur los? Sehe mich, nein uns Papi und mich, von oben. Es sieht
komisch aus. Es passt nicht zusammen. Er ist viel zu groß, ich bin zu
klein, es passt nicht zusammen. Er macht komische Bewegungen. Seine
Augen, er sieht glücklich aus.

Will tot sein, so wie Putzi unser Wellensittich, der schläft jetzt
auch, für immer. Will auch schlafen, für immer, nie wieder aufwachen, tot
sein.

Aber er ist glücklich, er ist froh. Papa macht es Spaß, muss lieb
sein! Und dann, dann stöhnt er ganz laut.

Es ist vorbei.

Es tut so weh! Er gibt mir noch einen Kuss „Warst ein lieber Engel,
der liebste Engel den es gibt!" flüstert er mir zu. Es tut so weh. Es
blutet! Warum? Was ist passiert?Verstehe es nicht! Warum??? Ich mag es
nicht, will das doch nicht.

Hab ihn doch lieb, ist doch mein Papi.

„Es ist normal." Hat er gesagt, immer wieder, es ist normal. Glaube
ihm, er ist ja groß, ist Erwachsen. Erwachsene haben immer Recht, bin
doch nur ein Kind.

Hab Miriam im Kindergarten gefragt, die hat gesagt, ihr Papa macht es
auch mit ihr.

Aber es tut so weh, es blutet. Frage mich immer wieder, warum?

Wo ist Mama, warum macht sie nichts dagegen? Sie weiß es doch! Sie hat
uns doch gesehen, als er, als wir! Beim letzten mal. Sie hat nichts
gemacht, nur geguckt. Nichts gesagt, stand nur in der Tür. Er hat sie
angeschrien, warum schreit mein Papa meine Mama an? Dann ist sie gegangen,
hat nichts gesagt, nie. Kein Wort, nur, das ich nichts sagen darf,
niemanden, niemals!

„Es ist normal." Hat sie gesagt. Muss das glauben, will ja lieb sein,
ein Engel sein.

Laufe zu Danny, er hält mich fest! „Hast du aua?" fragen seine
Gedanken, ich muss weinen! Er hat auch aua! Er spürt das selbe wie ich, jedes
mal. Spürt immer wenn ich aua habe, genauso doll wie ich. Er nimmt mich
in seine Arme, seine kleinen Arme, sind doch noch so klein, so schlafen
wir ein, Arm in Arm in der Ecke, ganz allein.

Wo ist Mami? Frage mich immer wieder

Papi, warum? Hab dich doch so lieb, will doch dein Engel sein, Papi
warum. WARUM???

Will tot sein, wie Putzi, für immer schlafen, wie Putzi, tot sein….

Warum, warum nur? Warum….

Tin Offline

Partyfotografin


Beiträge: 442

15.08.2006 12:17
#5 RE: Keine schöne Geschichte antworten

Diese Geschichte kennen ja schon viele! Aber egal! ^^

Ich ging zu einer Party, MAMI, und dachte an Deine Worte.

Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich keinen Alkohol.

Ich fühlte mich stolz, MAMI, genauso, wie du es vorhergesagt hattest.

Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, MAMI, auch wenn sich die anderen mokierten.

Ich weiß, dass es richtig war.

Als ich in mein Auto stieg, MAMI, wusste ich, dass ich heil nach Hause kommen würde!

Ich fuhr langsam an, MAMI, und bog die Straße ein.



Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht.

Als ich auf dem Bürgersteig lag, MAMI, hörte ich den Polizisten sagen, der Andere sei betrunken.


Und nun bin ich diejenige, die dafür büßen muss.

Ich liege hier im Sterben, MAMI, ach bitte, komm doch schnell.

Wie konnte mir das passieren?

Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon.

Ringsherum ist alles voll Blut, MAMI, das meiste ist von mir.

Ich höre den Arzt sagen, MAMI, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt.

Ich wollte Dir nur sagen, MAMI, ich schwöre es, ich habe wirklich nichts getrunken.

Es waren die Anderen, MAMI, die haben einfach nicht nachgedacht.

Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie ich.

Der einzige Unterschied ist nur:

"Er hat getrunken, und ich werde sterben."

Warum trinken die Menschen, MAMI?

Es kann das ganze Leben ruinieren!

Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie Messerstiche so scharf.

Der Mann, der mich angefahren hat, MAMI, läuft herum, ich liege im Sterben.

Er guckt nur dumm.

Sag meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, MAMI.

Und Papi soll tapfer sein.

Und wenn ich dann im Himmel bin, MAMI, schreibt "Papis Mädchen" auf meinen Grabstein.

Jemand hätte ihm sagen sollen, MAMI, nicht trinken und dann fahren.

Wenn man ihm das gesagt hätte, MAMI, würde ich noch leben.

Mein Atem wird kürzer, MAMI, ich habe große Angst.

Bitte, weine nicht um mich, MAMI.

Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte.

Ich habe nur noch eine letzte Frage, MAMI, bevor ich von hier fortgehe:

"Ich habe nicht vor dem Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die sterben muss?"

Tin Offline

Partyfotografin


Beiträge: 442

15.08.2006 12:57
#6 RE: Keine schöne Geschichte antworten

Niemand zwingt Dich aus Deinem Nest, aus Deiner Ecke, zu kommen. In der es so schön warm und geborgen ist. Niemand. Du kannst darin bleiben, so lange Du willst. Sogar bis an Dein Lebensende, wenn es Dir dort so gut gefällt. Aber mach nicht anderen vor, daß Du fliegen willst. Wenn Du es nicht tust. Weil Du Angst hast zu fallen. Wie aber willst Du fliegen lernen, wenn Du nicht Deine Füsse bewegst, zum Rand des Nestes, Deiner Ecke, gehst, die Flügel ausbreitest und Dich fallen lässt? Wie?




Oder willst Du gar nicht fliegen? Dann tu nicht so, als würdest Du es wollen! Damit machst Du den anderen und Dir selbst nur etwas vor. Sie kommen dann immer wieder an Dein Nest, in Deine Ecke, wollen Dich ermutigen und Du stößt sie vor den Kopf.




Vielleicht gefällt es Dir ja auch den anderen beim Fliegen zuzusehen. Das Leben an Dir vorbei ziehen zu lassen. Dann ist das in Ordnung. Wenn Du es so willst, ist das in Ordnung. Nur, die Frage ist doch wohl, was Du willst. Was Du wirklich willst.




Niemand muss fliegen, wenn er es nicht will. Jeder kann und daß sein Leben lang in seinem Nest hocken bleiben, in seiner Ecke und den anderen zusehen und das Leben an sich vorbei ziehen lassen. Wem das gefällt und wer dazu steht, ok. Aber, wer anderen vormacht, daß er fliegen möchte, sich aber nicht traut und wartet, daß ein grosser Vogel kommt, ihn auf den Rücken nimmt, damit ihm ja nichts passiert. Möglichst noch mit Sicherheitsgurt, der wartet sein ganzes Leben vergebens.....




Es gibt Viele, die in ihrem Nest hocken bleiben, in ihrer Ecke und es nicht mal merken. Manchmal kommt jemand vorbei, der mit ihnen fliegen möchte und sie würden es ja auch gern tun, aber traun sich nicht. Sie haben Angst das gewohnte, sichere Nest, die Ecke, zu verlassen. Denken, daß sie tief fallen können und niemand da ist, der sie auffängt oder daß sie sich verletzen können. Diese Angst ist so groß, daß sie lieber in ihrem Nest bleiben, in ihrer Ecke und den anderen zusehen, wie sie fliegen, anstatt mit ihnen zu fliegen. Ja, sie versuchen es nicht einmal. Wenn sie erkennen würden, daß die Angst, die sie haben viel schlimmer ist, als die Konsequenzen, also das evtl. Fallen oder Verletzen danach. Daß diese Angst nur Angst ist und sonst nichts. Einfach nur Angst. So, wie der Wind der Wind ist oder die Sonne die Sonne. Daß sie ihnen nichts anhaben kann und sie sich nur selbst verrückt machen. Ja, es sich selbst schwer machen. Dann würden sie ohne zu zögern an den Rand des Nestes laufen, die Flügel ausbreiten und sich fallen lassen. Denn der Wind wird sie auffangen. Sie werden schweben in Leichtigkeit. Vieles sehen, was ihnen vorher verborgen blieb. Wenn sie sich dieser Angst stellen.....

Tin Offline

Partyfotografin


Beiträge: 442

17.08.2006 15:39
#7 Alles nur geliehen antworten


Es ist alles nur geliehen,
hier auf dieser schönen Welt.
Es ist alles nur geliehen,
aller Reichtum, alles Geld.
Es ist alles nur geliehen,
jede Stunde voller Glück.
Musst du eines Tages gehen,
lässt du alles hier zurück.

Man sieht tausend schöne Dinge
und man wünscht sich dies und das.
Nur was gut ist und was teuer
macht den Menschen heute Spaß.
Jeder will noch mehr besitzen,
zahlt er auch sehr viel dafür.
Keinem kann es etwas nützen,
es bleibt alles einmal hier.

Jeder hat nur das Bestreben
etwas Besseres zu sein.
Schafft und rafft das ganze Leben,
doch was bringt es ihm schon ein.
Alle Güter dieser Erde,
die das Schicksal dir verehrt,
sind dir nur auf Zeit gegeben
und auf Dauer gar nichts wert.

Darum lebt doch Euer Leben!
Freut euch auf den nächsten Tag!
Wer weiß schon auf diesem Globus
was das Morgen bringen mag.
Freut Euch an den kleinen Dingen,
nicht nur an Besitz und Geld.
Es ist alles nur geliehen
hier auf dieser schönen Welt.
Alles nur geliehen

_____________________________________________
Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

blue_dragon Offline

Neuling

Beiträge: 43

18.08.2006 18:15
#8 Weltbevölkerung antworten

Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzieren
könnte und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker
beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengesetzt :

57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner)
8 Afrikaner

Es gäbe :
52 Frauen und 48 Männer
30 Weiße und 70 nicht Weiße
30 Christen und 70 nicht Christen
89 Heterosexuelle und 11 Homosexuelle

6 Personen besäßen 59% des gesamten Reichtums und alle 6 kämen aus den
USA, 80 lebten in maroden Häusern, 70 wären Analphabeten, 50 würden an
Unterernährung leiden, 1 wäre dabei zu sterben, 1 wäre dabei geboren zu
werden. 1 besäße einen Computer, 1 (ja, nur einer) hätte einen
Universitätsabschluß.

Wenn man die Welt auf diese Weise betrachtet, wird das Bedürfnis nach
Akzeptanz und Verständnis offensichtlich.

Du solltest auch folgendes bedenken :

Wenn Du heute morgen aufgestanden bist und eher gesund als krank warst,
hast Du ein besseres Los gezogen als die Millionen Menschen, die die
nächste Woche nicht mehr erleben werden.

Wenn Du noch nie in der Gefahr einer Schlacht, in der
Einsamkeit
der Gefangenschaft, im Todeskampf der Folterung oder im Schraubstock
des Hungers warst, geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.

Wenn Du zur Kirche gehen kannst ohne Angst haben zu müssen bedroht,
gefoltert oder getötet zu werden, hast Du mehr Glück als 3 Milliarden
Menschen.

Wenn Du Essen im Kühlschrank, Kleider am Leib, ein Dach über dem Kopf
und
einen Platz zum Schlafen hast, bist du reicher als 75% der Menschen
dieser
Erde.

Wenn Du Geld auf der Bank, in Deinem Portemonnaie und im
Sparschwein
hast, gehörst Du zu den privilegiertesten 8% dieser Welt.

Wenn Deine Eltern noch leben und immer noch verheiratet sind, bist
Du
schon wahrlich eine Rarität.

Wenn Du diese Nachricht erhältst, bist Du direkt zweifach gesegnet:

Zum einen weil jemand an Dich gedacht hat, und zum anderen weil Du nicht
zu den zwei Milliarden Menschen gehörst, die nicht lesen können.

Arbeite, als bräuchtest Du kein Geld.
Liebe, als habe Dir nie jemand etwas zu leide getan.
Tanze, als ob niemand Dich beobachte.
Singe, als ob niemand Dir zuhöre.
Lebe, als sei das Paradies auf Erden.

Tin Offline

Partyfotografin


Beiträge: 442

28.08.2006 22:13
#9 RE: Weltbevölkerung antworten

Der Junge und sein Lehrer
Es war einmal ein Junge, der einen schlechten Charakter hatte. Sein Vater gab ihm einen Sack voll Nägel und sagte ihm, er müsse jedes Mal, wenn er die Geduld mit jemandem verliert, einen Nagel in den Gartenzaun schlagen.


Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun. In den folgenden Wochen lernte er, sich zu beherrschen. Die Anzahl Nägel im Gartenzaun wurde immer weniger. Er hatte herausgefunden, dass Nägel zu schlagen mühsamer ist, als sich zu beherrschen. Endlich kam der Tag an dem der Junge keinen Nagel mehr schlagen musste.

Also ging er zum Vater und sagte ihm das. Der Vater sagte ihm nun, er solle jeden Tag einen Nagel aus dem Gartenzaun herausreißen, wenn er sich beherrscht.

Endlich konnte der Junge dem Vater sagen, dass er alle Nägel aus dem Gartenzaun herausgezogen hatte. Der Vater brachte den Jungen vor den Gartenzaun und sagte ihm: "Mein Sohn, du hast dich gut benommen, doch schau dir den Gartenzaun an. Er ist voller Löcher.

Der Gartenzaun wird nie mehr so sein wie früher. Wenn du mit jemandem streitest und du sagst ihm was Böses, dann lässt du ihm eine Wunde wie diese hier. Du kannst ein Messer in einen Menschen stecken, und du kannst es nachher herausnehmen, die Wunde bleibt. Es macht nichts aus wie viel mal du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben. Eine verbale Wunde, ist gleich schmerzhaft wie eine körperliche Wunde.


Und denke immer dran, Freunde sind rare Juwelen, sie bringen dich zum Lachen und sie geben dir Mut. Sie sind bereit dir zuzuhören, wenn du sie brauchst, sie unterstützen dich und sie öffnen ihr Herz."

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Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie.
Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

Tin Offline

Partyfotografin


Beiträge: 442

28.08.2006 22:20
#10 Hund antworten

Der Tempel der tausend Spiegel

In Indien soll es einen grossen Tempel geben, dessen Wände und Türme aus reinem Gold bestehen. Im Inneren spiegelt sich das Licht tausendfach, denn die Wände sind alle mit Spiegeln ausgekleidet. Der dichte indische Urwald umhüllt das Gold des sagenhaften Tempels wie ein sanftes Tuch und so haben nur sehr wenige Lebewesen ihn je zu Gesicht bekommen.

Ein Hund jedoch, der in einem Dorf am Rand des Dschungels lebte, verirrte sich einst in dem Dickicht. Er lief immer weiter und suchte nach seinem Weg, bis er plötzlich vor den goldenen Ruinen stand. Seine Entdeckung liess sein Herz freudig pochen, denn wenn er auch noch nicht den Heimweg gefunden hatte, so fand er doch diesen Goldschatz, der ihn reich machen würde. Erregt lief er durch den Eingang in das Innere des Tempels, der von einem seltsamen Lichtglanz erfüllt war.

Doch wie erschrak er, als er sich plötzlich tausend Hunden gegenüber sah. Sofort dachte er, die anderen seien ihm zuvor gekommen, und mit bösem Blick schaute er sie an. Doch wohin er sich auch wandte, sah er lauter Hunde, die ihn mit bösem Blick anstarrten. Er fletschte die Zähne und knurrte leise und überall knurrte es zwischen gefletschten Zähnen zurück. In seine Enttäuschung mischte sich Wut, und er begann laut zu bellen und kläffen. Doch aus allen Richtung sah er Hunde ebenso zurückbellen. Nun mischte sich Angst in seine Wut, er fühlte sich umkreist und bedroht bei jedem Schritt. Wild rannte er im Kreis herum, versuchte zu entkommen und Panik machte sich breit. Doch die anderen Hunde blieben ihm immer auf den Fersen und liessen sich durch keinen Sprung und keine List abschütteln. Erschöpft vor Enttäuschung, Wut und Angst taumelte er und schliesslich brach er tot zusammen - wie überall sein Spiegelbild.

Viele Jahre blieb die Ruhe des Tempels ungestört, bis die Vorsehung einen anderen Hund zu den Ruinen führte. Auch dieser Hund freute sich über seine Entdeckung und gespannt lief er ins Innere. Wie staunte er, als er sich plötzlich von tausend Hunden umringt sah. Doch sein Herz machte einen Freudensprung, denn nun hatte er mitten in der Einsamkeit auch noch Gesellschaft gefunden. Freudig wedelte er mit seinem Schwanz und tausend Hunde wedelten zurück. Darüber freute er sich noch mehr und sah, wie sich auch die anderen noch mehr freuten. So nahm die Freude ständig zu.

Noch viele Jahre später, als er schon längst wieder den Weg zurück zu seinem Dorf gefunden hatte, besuchte der Hund doch immer wieder den Tempel der tausend Spiegel, um sich mit den anderen Hunden zu freuen. So kann derselbe Ort für den einen zum Tod, für den anderen zur Freude werden.



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Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie.
Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

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