Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 


Unsere Partner








Unser Banner



Unser Shop



Das Duo


Munis und Tunis
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 216 mal aufgerufen
 Geschichten
Tunis Offline

Admin


Beiträge: 6.530

21.07.2006 20:09
Kurzgeschichten antworten

Dunkle Nacht

"Käsekuchen", flüsterte Kate im
Halbdunkel der von der Zeltdecke baumelnden Taschenlampe.


"Was?"


"Jetzt hab‘ ich Lust auf
Käsekuchen. Mit Rosinen."


"Wo soll ich denn um diese Zeit
Käsekuchen herbekommen." Lars liebkoste zärtlich ihren Körper, er hätte alles
für sie getan, aber um halb zehn abends Kuchen zu besorgen gehörte nicht
unbedingt dazu.


"Unten an der Straße war ein
Kaffee."


Lars räkelte sich ungemütlich und
befreite sich aus dem Daunenschlafsack, in dem sich die beiden zusammengekuschelt hatten. Es war schon
recht kühl geworden, aber Lars wusste, dass er gegen Kates bitten nicht
bestehen konnte. Zitternd streifte er die Jeans über, schlüpfte in die Stiefel
und warf ein Hemd über die Schultern.


"Diese Hörigkeit is‘ ne üble
Sache", murmelte er in einem Tonfall zwischen Scherz und Verzweiflung, als er
mit der zweiten Taschenlampe in der Hand das Zelt verließ. Kate lächelte ihm
nach. Ein Stück Kuchen war jetzt genau das Richtige, bevor sie nochmal mit Lars
schlafen wollte. Sie hoffte nur, nicht schwanger zu sein, das käme im Moment
nicht gerade gelegen. Auf der anderen Seite bekam man aber nicht sofort Hunger,
wenn man gerade mit einem Mann geschlafen hatte.


Durch die Zeltwand konnte sie das
Wippen der Taschenlampe noch eine Weile verfolgen, während Lars den Hang
hinabstieg zur Straße. Es war ruhig im Wald, so ruhig, wie ein Wald in der
Nacht eben wird. Grillen zirpten, Vögel zwitscherten hin und wieder und wenn
Kate ganz ruhig war, konnte sie hin und wieder das Rascheln eines Tieres in den
trockenen Blättern hören. Es war eine dunkel Nacht der Himmel war bezogen und
hin und wieder lösten sich einige Regentropfen aus den Wolken. Sie hoffte, dass
ihr Wochenende im Wald nicht verregnen würde.


Plötzlich wurde das Licht der
Taschenlampe schwächer.


"Mist!" Flüsterte Kate, ohne sich
selbst bewusst zu sein, warum sie ihre Stimme dämpfte. Sie nestelte den Knoten
auf und nahm die Taschenlampe, schütteln half auch nicht weiter. Irgendwo im
Zelt mussten noch Ersatzbatterien liegen, wenn Sie sie nur finden konnte, bevor
die Funzel gänzlich versagte. Aber das Licht würde zusehends schwächer. Als die
Lampe verloschen war, tastete Kate noch einige Minuten erfolglos im Dunklen
herum, aber die Batterien konnte sie nicht finden.


"Wir hätten Kerzen mitnehmen sollen."
Klagte sie leise und starrte in die Dunkelheit aber ohne einen einzigen Stern
am Himmel herrschte hier draußen eine Dunkelheit, die man in keiner Stadt mehr
erlebte. Es machte gar keinen unterschied, ob Kate die Augen offen oder
geschlossen hatte, es war einfach nur Schwarz um sie herum.


In ihrer Blindheit erschienen die
Geräusche vor dem Zelt noch ein wenig lauter, ein Stückchen näher und auch
etwas bedrohlicher. Kate kroch tiefer in den warmen Schlafsack in dem Lars
Anwesenheit, wie ein warmer Schatten, noch zu spüren war.


Vor dem Zelt war ein leises
Rascheln zu hören. War Lars schon wieder zurück, sie musste das Zeitgefühl
verloren haben, vielleicht hatte sie auch kurz geschlafen. Aber seine
Taschenlampe war nicht zu sehen. Kate war sich im ersten Augenblick nicht
sicher, ob sie die Augen offen oder geschlossen hatte aber sie waren geöffnet,
und auf den Punkt gerichtet, wo sie den Zelteingang vermutete.


Die Stimme schien direkt neben
ihr zu stehen, aber sie konnte den genauen Ort des dumpfen rauen Tons nicht
identifizieren. Ihre Nackenhaare richteten sich auf. Dann war wieder alles
still. Kate glaubte schon, dass sie sich das nur eingebildet hatte. Ein Effekt
der Dunkelheit, die ihren anderen Sinnen Höchstleistungen abverlangte. Sie
hoffte nur, dass Lars bald wieder auftauchen würde. Es war doch etwas gruselig
allein im Wald, mitten in der Nacht. Kate konnte sich nicht erinnern im Dunkeln
jemals Angst gehabt zu haben, im Gegenteil, die Dunkelheit hatte immer etwas
Beruhigendes gehabt. Ein Schleier der Ruhe, der sich über die tobende Stadt
legte.


Als der heiße Atem ihr ins Ohr
blies, wusste Kate, dass sie sich die Stimme von eben nicht eingebildet hatte.
Geifer tropfte ihr auf die rechte Schläfe.


Plötzlich raste ihr Herz, als ob
es davonlaufen wollte, aber Kate war wie gelähmt vor Angst, wagte kaum Luft zu
holen und verkrampfte die Finger, die sich in Panik in den Boden des
Schlafsacks krallten. An Liebsten hätte sie sich den Schlafsack über den Kopf
gezogen, aber das war eine Strategie, die gegen Albträume von Kindern half.
Dieser Kerl, der sich in ihr Zelt geschlichen hatte, während sie schlief, würde
sich davon nicht beeindrucken lassen.


Der heiße Atem stieß wieder und
wieder gegen ihr zitterndes Gesicht, sie hatte die Augen fest zusammengepresst.
Sie roch den fauligen Geruch seines Atems, ein verwesender Kadaver hätte nicht
abstoßender sein können.


Das konnte unmöglich ein Mensch sein. Vielleicht war ein
wildes Tier in ihr Zelt geschlichen. Sie konnte es nicht sagen, aber sie spürte
die Nähe des Ungeheuers, das sie belauerte. Kate wusste, dass die kalten Augen
des Wesens fest auf sie gerichtet waren, auch wenn sie nichts sehen konnte. Die
Nacht war von solch vollständiger Dunkelheit, dass sich ihre Augen nicht daran
gewöhnen konnten.


Kate wagte keine Bewegung. Sie
war sich sicher, dass es sie zerfleischen würde, wenn Sie auch nur die leiseste
Bewegung machte. Flach atmend harrte sie aus, in der Gewissheit, dass ihr
rasendes Herz sie verraten würde. Wieder tropfte der Geifer in ihr Gesicht, es
musste fast über ihr stehen, angezogen von der Hitze, die ihr Körper
ausstrahlte.


Etwas Schweres stemmte sich auf
ihre Brust und nahm ihr mit Gewalt den Atem. Kate war der Panik nahe, wenn sie
jetzt einatmete, musste die Kreatur sich ihrer Nähe bewusst werden. Sie hielt
den Atem an, bis sie glaubte, das Bewusstsein zu verlieren, als sich das
Gewicht sich von ihrer Brust auf den Bauch verlagerte. Sie spürte, wie sich
eine scharfe Kralle durch das Futter des Schlafsacks bohrte und in ihre
Bauchdecke schnitt.


Dann war es plötzlich wieder
verschwunden, der verfaulte Geruch hing noch einige Zeit im Zelt, aber Kate
spürte, wie die Hitze nachließ, die Angst langsam nachließ. Es dauerte Minuten,
bis sich Kate wieder einigermaßen beruhigt hatte und schließlich dachte sie,
sie hätte einen fürchterlichen Albtraum gehabt.


"Wieso ist das Licht aus?"


"Lars?"


"Hast du jemand anders erwartet?"


Kate fiel ein Stein vom Herzen,
ihre Fantasie musste ihr einen fürchterlichen Streich gespielt haben, im
Schwarzwald gab es keine wilden Tiere.


"Endlich lugte die Taschenlampe
wieder ins Zelt und blendete Kate für einen Augenblick, bevor Lars mit einem
Paket ins Zelt kletterte.


"Ich glaub‘ du hast ein
Sabberproblem." Lachte er und legte ein Handtuch über die Geiferpfütze neben
Kates Kopf, bevor er den Kuchen auswickelte.

Tunis Offline

Admin


Beiträge: 6.530

21.07.2006 20:12
#2 RE: Kurzgeschichten antworten

Die behaarte Hand

Eine junge Frau will mit ihrem Auto aus der Tiefgarage eines Kaufhauses

in Braunschweig fahren.Da stoppt sie eine alte Dame und bittet darum,

mitgenommen zu werden-sie hätte ihren Bus verpasst.

Als die alte Dame einstieg,wird die junge Frau misstrauisch-

ihre Beifahrerin ist an den Händen auffällig stark behaart....

Sie bittet die Alte deshalb,noch mal auszusteigen,damit

sie ihr Anweisungen beim Auspacken geben kann.

Kaum hat die alte Dame den Wagen verlassen,fährt die junge

Frau mit Vollgas weg!

Zu Hause angekommen,findet sie im Wagen eine Tasche,die der

Dame gehören muss.Sie schaut hinein und entdeckt ein Beil!!!!!!!

Sie meldet den Vorfall sofort der Polizei-und

erfährt,dass diese nach einem Frauenmörder sucht,

der seine Opfer immer mit einer solchen Axt tötet......

Tunis Offline

Admin


Beiträge: 6.530

21.07.2006 20:13
#3 RE: Kurzgeschichten antworten

Üble Panne

Ein Ehepaar unternimmt in der Nähe von Kassel einen

Waldspaziergang und kehrt erst im Dunkeln zum Auto zurück.Doch

der Wagen springt nicht an.Der Mann beschließt,Hilfe zu holen.

Die Frau soll solange im Auto warten und Radio hören.

Nachdem sie eine Stunde im Wagen gesessen hat,wird in den Nachrichten

gemeldet,dass in der Nähe ein irrer Killer aus der Nervenklinik ausgebrochen ist!!!!

Erschrocken dreht sie das Radio aus-und glaubt plötzlich am Wagen einen

Schatten zu sehen!!!

Weiter geschieht nichts-bis ein gleichmäßiges Klopfen auf dem Autodach ertönt.

Sie verriegelt panisch die Türen,als mehrere Autos näher kommen.

Im nächsten Moment werden Scheinwerfer auf die Frau gerichtet und

eine Stimme ertönt:,, Hier spricht die Polizei-bleiben Sie ganz ruhig

im Wagen sitzen!´´Wie sich herausstellt,sitzt der entlaufende

Irre auf dem Dach-und klopft mit dem Kopf ihres Mannes drauf....

Tunis Offline

Admin


Beiträge: 6.530

21.07.2006 20:16
#4 RE: Kurzgeschichten antworten

Der weißhaarige Mann

Letzte Woche war ich in der Stadt unterwegs und ging in ein Café. Schon als ich es betrat, fiel mir an einem Tisch ein junger Mann auf, etwa so alt wie ich, der hatte schneeweißes Haar. Da alle Tische besetzt waren, ging ich zu ihm hinüber und fragte, ob ich mich an seinen Tisch setzen dürfe. Er hatte nichts dagegen und so setzte ich mich zu ihm und bestellte einen Kaffee. Ich mußte ihn immer wieder anschauen. Und als er einmal fragend zurückschaute, deutete ich auf seine Haare und fragte, wieso sie so weiß sind. Er schaute mich lange an und began schließlich zu erzählen:

Als Kind lebte ich in einem kleinen Ort, außerhalb der Stadt. Mit vier Freunden hatte ich eine Bande gegründet. Wir waren fast jeden Tag zusammen unterwegs. Eines Tages zog ein neuer Junge mit seiner Mutter in unseren Ort. Nach ein paar Wochen sprach er uns in der Schule an und fragte, ob er in unsere Bande aufgenommen werden könnte. Ich beratschlagte mit meinen Freunden und wir beschlossen, daß er eine Mutprobe ablegen müsse. In unserem Ort gab es ein altes, verfallenes Haus, das schon seit Jahren nicht mehr bewohnt war. Wir nannten es heimlich das Spukhaus. Der Neue sollte sich beim nächsten Neumond um Mitternacht mit einer Kerze in das Haus schleichen und die Kerze an das oberste Fenster unter dem Giebel stellen.

Der Junge erklärte sich dazu bereit und so trafen wir uns ein paar Nächte später alle vor dem Spukhaus. Der Junge zündete eine Kerze an und betrat, gerade als die Kirchturmuhr zwölf mal schlug, das Haus. Dann war es dunkel. Meine Freunde und ich standen auf der Straße und versuchten den Kerzenschein durch eines der Fenster zu erkennen, aber wir sahen nichts. Es dauerte eine ganze Weile, bis wir am obersten Fenster einen schwachen Lichtschein ausmachen konnten. Kurz darauf erschien die Kerze im Fenster und hinter der Kerze konnte wir im flackernden Licht das bleiche Gesicht des Neuen erkennen. Er verschwand wieder mit der Kerze von dem Fenster und es war wieder dunkel.

Plötzlich schlugen Flammen aus einem Fenster und erfassten schnell das ganze Haus. Wir bekamen große Angst und rannten nach Hause. Am nächsten Tag erfuhren wir, daß das alte Haus komplett abgebrannt war. In den Trümmern fand man den toten Jungen. Meine Freunde weigerten sich, zur Beerdigung des Jungen zu gehen, aber ich fühlte mich schuldig und fand es sei meine Pflicht, ihm die letzte Ehre zu erweisen. Es war sehr traurig. Nur wenige Menschen standen an dem Grab.

Als die Zeremonie vorbei war, drehte sich die Mutter des Jungen zu mir um, sah mir tief in die Augen und sagte leise: "Du bist Schuld am Tod meines Jungen! An Deinem 25. Geburtstag sollst Du weißes Haar bekommen und wahnsinnig werden!" Heute ist mein 25. Geburtstag. Weiße Haare hab ich schon.

Tunis Offline

Admin


Beiträge: 6.530

27.11.2006 21:00
#5 RE: Kurzgeschichten antworten

traurig aber wahr..

Du merkst dass du im Jahr 2006 lebst, weil...

1) Du unabsichtlich Deine PIN-Nummer in die Mikrowelle eingibst

2) Du schon seit Jahren Solitär nicht mehr mit richtigen Karten gespielt
hast

3) Du eine Liste mit 15 Telefonnummern hast, um Deine Familie zu erreichen,
die aus 3 Personen besteht

4) Du eine Mail an Deinen Kollegen schickst, der direkt neben Dir sitzt

5) Du den Kontakt zu Freunden verloren hast, weil sie keine E-Mail Adresse
haben

6) Du nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommst und Dich mit
Firmenname am Telefon meldest

7) Du auf Deinem Telefon zu Hause die Null wählst, um ein Amt zu bekommen

8) Du seit 4 Jahren auf Deinem Arbeitsplatz bist, allerdings für 3
verschiedene Firmen

10) Alle Fernsehwerbungen eine Web-Adresse am Bildschirmrand zeigen

11) Du Panik bekommst, wenn Du ohne Handy aus dem Haus gehst und umdrehst,
um es zu holen

12) Du morgens aufstehst und erstmal Outlook aufmachst, bevor Du Kaffee
trinkst

13) Du den Kopf neigst, um zu lächeln

14) Du diesen Text liest und grinst

15) Schlimmer noch, dass Du bereits weißt, wem Du diese Mail weiterleitest

16) Du zu beschäftigt bist, um festzustellen, dass in dieser Liste die 9
fehlt und

17) Du die Liste jetzt noch mal durchgehst, um nachzuschauen, ob wirklich
die 9 fehlt

...und jetzt lachst...

Na los, schick's schon weiter... es stimmt ja

oder etwa nicht?

Übrigens:

Ein Süd-Amerikanischer Wissenschaftler hat nach langwierigen und
komplizierten Untersuchungen herausgefunden, dass Personen, die sexuell kaum
aktiv sind, ihre E-Mail's mit der Hand auf der Maus lesen.

«« Funtexte
 Sprung  

Counter
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen